Unternehmer sollten schon aus steuerlichen Gründen Privates und Geschäftliches strikt trennen

Ein Urteil des Bundesfinanzhofs (Aktenzeichen X R 20/05) macht deutlich: Für ihre privaten und geschäftlichen Angelegenheiten sollten Unternehmer getrennte Konten führen.

Kalkulation
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Gerade bei Existenzgründern und Kleinstunternehmen ist häufig anzutreffen, dass für geschäftliche Transaktionen auch das private Konto genutzt wird.

Erfolgen allerdings auf einem privaten Konto auch geschäftliche Einzahlungen, so muss der Unternehmer dem Finanzamt auch die privaten Einnahmen erklären und nachweisen, dass diese nicht steuerrelevant sind.

Ist das Finanzamt mit den Erklärungen nicht einverstanden, so kann es passieren, dass rein private Einzahlungen zu den steuerpflichtigen Einkünften des Betriebes hinzugezählt werden.

Jedem Unternehmer kann daher nur geraten werden, private und geschäftliche Dinge strikt von einander zu trennen. Dies gebietet letztlich schon die notwendige Übersichtlichkeit in der kaufmännischen Betriebsführung.