Die Nachfolge des Versicherungsmaklers realistisch betrachtet

In der Diskussion um die gelungene Nachfolge für Versicherungsmakler wird über sehr viel Nonsens gesprochen, der theoretisch wohl richtig ist, praktisch allerdings keinerlei Relevanz mehr hat.

© auremar - Fotolia.com
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Nehmen wir alleine die Problematik um den Wert des Bestandes und die Preisvorstellungen eines möglichen Käufers. Wenn hier die Einigung schon kaum möglich erscheint, wie soll dann noch eine Entlohnung für einen eventuell einzuschaltenden Rechts-, Steuer- oder auch Unternehmensberater möglich sein.

Hintergrund zur Entlohnung von M&A-Beratern:
Im M&A-Geschäft ist es üblich prozentual auf Basis des erreichten Kaufpreises entlohnt zu werden. So sind etwa 3-4% des erzielten Transaktionsvolumens nicht unüblich. Wird also etwa ein kleineres mittelständisches Unternehmen für, sagen wir einmal 12 Mio. EUR in neue Hände gegeben, fließen dafür durchaus sechsstellige Provisionen. Dafür hat sich in der Regel der Vermittler aber auch über einen längeren Zeitraum nahezu ausschließlich mit dem Projekt beschäftigt (1-2 Jahre sind hier durchaus keine Seltenheit).
Wie soll das bei dem Bestand eines Versicherungsmaklers funktionieren, wenn der interessierte Käufer unverbindlich kundtut, dass er 100 TEUR bereit ist zu investieren, aber auch nur, wenn der Verkäufer die Vermittlungsgebühren bezahlt. Ganz ehrlich, wie soll das funktionieren? – Und hier die Antwort: Es funktioniert auch nicht!

Also kommen wir zurück zum Thema Nachfolge für Versicherungsmakler und machen uns tatsächlich einmal realistische Gedanken darüber.

TUTOR-CONSULT bietet seit einigen Jahren regelmäßig Informationen zum Thema der Nachfolge und Bestandsübernahme an. Im Gegensatz zu anonymen Seminaren kann hierbei über die tatsächlich relevanten Bereiche gesprochen werden und wirklich individuelle Lösungen erarbeitet werden. Einziger Wermutstropfen: unsere Leistung muss honoriert werden.

Sprechen Sie uns doch einfach an!