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Existenzgründer und Fördermittel

Existenzgründer sollten sich bereits vor Start Ihrer Selbstständigkeit Gedanken über die Generierung von Fördermitteln machen. Noch mehr als fachliche und persönliche Defizite gelten Finanzierungsfehler als die Hauptursache für das Scheitern vieler Existenzgründungen.

Gerade Existenzgründer haben es schwer, sich bei Banken mit dem notwendigen Kapital für den Aufbau der selbstständigen Existenz zu versorgen. Dies gilt häufig auch dann, wenn ein fundierter Geschäftsplan vorgelegt werden kann. Während gestandene Unternehmer an ihren bisherigen geschäftlichen Erfolgen gemessen werden können, ist das bei Existenzgründern eben nicht möglich – schließlich steht man ja noch ganz am Anfang.

Existenzgründer sollten daher jede Möglichkeit nutzen, den Erfolg ihrer zukünftigen Tätigkeiten zu untermauern. Dazu gehören u.a.:

  • verständliche und übersichtliche Darstellung der durchdachten Geschäftsidee
  • Stärkung der Eigenkapitalbasis durch geeigneten Finanzierungsmix
  • Aufbau von Sicherheiten
  • glaubwürdige Darstellung der eigenen Stärken und Fähigkeiten

Im Zusammenhang mit dem Aufbau eines geeigneten Finanzierungsmix gehört es sich einfach, sich auch mit dem Thema Fördermittel zu beschäftigen. Zu diesem Bereich gehören liquide Mittel durch Zuschüsse oder Darlehen, aber auch Sicherheiten, Haftungsübernahmen und Bürgschaften. Dabei sollte man sich überlegen wofür man die Fördergelder einsetzen möchte. Nur die Idee, man könnte vielleicht Geld gebrauchen reicht nicht aus, um Fördergelder erfolgreich einzuwerben.

Grundsätzlich gibt es Fördergeldgeber von der EU, auf Bundesebene und in dem jeweiligen Bundesland. Die Interessen der öffentlichen Geldgeber sind durchaus unterschiedlich, fokussieren sich aber häufig in den Bereichen Auf- und Ausbau innovativer Technologien und Dienstleistungen, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen oder allgemein Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Bevor man sich nun als Existenzgründer neben den ganzen Dingen, die man so zu regeln hat, viel Arbeit macht, um an öffentliche Gelder zu kommen, ist es hilfreich Eintrittswahrscheinlichkeiten zu ermitteln, insbesondere die Eintrittswahrscheinlichkeit, mit der man an sein Geld kommt.

Hierbei haben Existenzgründer häufig Schwierigkeiten mit Geldern die direkt von der EU kommen. Das liegt weniger an Sprachbarrieren (Englisch), als mehr an der Komplexität der Antragsverfahren in Kombination mit Bewilligungsquoten, die dann doch unter 10% liegen können.

Bei Fördermitteln des Bundes ist man zumindest schon einmal im deutschen Sprachraum, was für viele Existenzgründer schon einmal eine große Erleichterung ist, auch wenn die Antragstellung selber weiterhin komplex bleibt. Bei darlehensunterstützenden Programmen hilft hier aber häufig die Hausbank.

Fördermittel auf Landesebene haben vielfach hohe Bewilligungsquoten und sollten daher nicht außer Acht gelassen werden, auch wenn diese vielfach unscheinbar daherkommen. Hier kann jedem Existenzgründer nur empfohlen werden die zuständigen Landestellen aufzusuchen, die für die Bewilligung der Fördergelder zuständig sind (Stichwort: Förderlotsen).

Und dann sind da noch die Förderstellen, die Haftungen und Bürgschaften übernehmen und damit zwar nur mittelbar zur Finanzierung beitragen, aber diese häufig überhaupt erst ermöglichen. Aber auch ohne die Inanspruchnahme von Fördergeldern zeugt der Existenzgründer, der im Bankgespräch profundes Wissen über mögliche Förderungen präsentiert von seiner Professionalität.

Digitalisierung ohne Angst – 80% Beratungskostenzuschuss

Digitalisierung, Demografie und Diversity sind wichtige Trends, die im zurückliegenden Jahr die Arbeit beim Bundesarbeitsministerium im Rahmen der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ bestimmten.

So wurde folgerichtig das ESF-Förderprogramm unternehmensWert:Mensch bis 2020 verlängert, womit weitere kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit haben, eine geförderte Prozessberatung in Anspruch zu nehmen. Der neu etablierte ESF-Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus unterstützt dabei insbesondere den Mittelstand, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und die Gestaltung der digitalen Transformation in Lern- und Experimentierräumen zu erproben … und das mit einem 80%-igen Zuschuss zum Beratungshonorar.

Berater der TUTOR-CONSULT sind sowohl im Basis-Programm unternehmensWert:Mensch, wie auch im neuen Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus akkreditiert.

Setzen Sie sich doch einfach mit uns in Verbindung und wir klären, was wir in diesem Bereich für Sie tun können.

Telefon: +49 4321/98460
Mail: einfeldt@tutor-consult.de

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ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

Zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Investitionsvorhaben sowie von Investitionen und Betriebsmitteln innovativer Unternehmen stellt die KfW-Bank den ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit zur Verfügung.

ERP-Digitalisierungs- und InnovationskreditDer Kredit ermöglicht dabei etablierten Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Inland als zinsgünstige Alternative Finanzierungen zwischen 25.000 EUR und 25 Mio. EUR. Verbunden werden kann das Darlehen mit einer 70%-igen Haftungsfreistellung.

Gefördert werden:

  • Digitalisierungsvorhaben
  • Innovationsvorhaben
  • Vorhaben innovativer Unternehmen

Mit dem Förderprogramm können bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten beziehungsweise Betriebsmittel finanziert werden. Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist möglich.

Sollten Sie Interesse an der Finanzierung Ihrer Vorhaben über den ERP-Digitalisierungs- und Innovationskreidt haben, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung (Tel.: 04321/98460) – wir prüfen die Möglichkeiten.

 

Erweitertes Förderprogramm „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“

Ab dem 1. Januar 2017 gilt die neue Richtlinie zum Förderprogramm INVEST-Zuschuss für Wagniskapital mit einer deutlichen Erweiterung des bestehenden Programms. Dadurch wird die Fördermaßnahme sowohl für die jungen innovativen Unternehmen, wie auch für die privaten Investoren/Business Angels wesentlich attraktiver gestaltet. Weiterlesen