Startup-Förderung erhält neue Struktur

Startups sollen in Deutschland zukünftig zielgerichteter gefördert werden. Hierfür will die bundeseigene Förderbank KfW mit einer neuen Tochtergesellschaft sorgen. Nach einer Erklärung der Bunderegierung soll eine „dauerhafte, organisatorisch eigenständige Struktur für die Beteiligungsfinanzierung etabliert werden“.

An den Start gehen soll die zum 1. Januar 2018 und sich auf Investitionen im Bereich Wagniskapitalfonds konzentrieren. Dabei sollen in den kommenden zehn Jahren insgesamt etwa zwei Milliarden Euro bereitstehen.

Zusammen mit Investoren aus der Privatwirtschaft, dem Bund, der KfW und europäischen Finanzpartnern soll im Vergleich zum Jahr 2016 eine Verdopplung des bisherigen Engagements in Deutschland erreicht werden.

Die Wirksamkeit bleibt abzuwarten, da trotz dieser Maßnahme der Markt in Deutschland für Wagniskapital im Vergleich zu anderen Ländern weiterhin klein bleibt. Und gerade innovative Startups brauchen viel Geld für Marktests und schnelles Wachstum.

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